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Strecke |
Die Strecke der Fichtelbergbahn |
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Die Fichtelbergbahn liegt im Süden des Freistaates Sachsen, nicht weit entfernt von der Grenze zur Tschechischen Republik. In Cranzahl hat die Fichtelbergbahn Anschluss an die Normalspurstrecke der Erzgebirgsbahn (Chemnitz - Annaberg-Buchholz - Bärenstein/Vejprty).
Die Fichtelbergbahn schnauft mehrmals am Tag gemächlich ihre 17,4 km zwischen Cranzahl und dem Kurort Oberwiesenthal bis sie jeweils nach etwa einer Stunde Fahrzeit ihr Ziel erreicht hat. Mit dem Kurort Oberwiesenthal erreicht sie die höchstgelegene Stadt Deutschlands. Auf einer Spurweite von 750 mm überwindet sie auf ihrem Weg einen Höhenunterschied von 238 m. Die größte Steigung liegt bei 1:33 zwischen Vierenstraße und Kretzscham-Rothensehma. Außerdem überquert die Fichtelbergbahn sechs Brücken; die eindrucksvollste davon ist das Hüttenbachviadukt - ein Stahlgitterbau - unmittelbar vor der Einfahrt in den Bahnhof des Kurortes Oberwiesenthal am Fuße des Fichtelberges. |
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Kombinieren kann man eine Fahrt mit der Fichtelbergbahn mit einer Wanderung entlang des Bimmelbahn-Erlebnispfades. Der gut ausgeschilderte Wanderweg verläuft weitestgehend parallel zur Eisenbahnstrecke und bietet schöne Ausblicke auf die Dampfeisenbahn. Erklärungstafeln und ausgewiesene Fotostandorte runden das Erlebnis ab. Der gesamte Weg ist etwa 21 km lang. Durchschnittliche Wanderer benötigen schätzungsweise 5 Stunden, um den Erlebnispfad Bimmelbahn komplett zu erwandern. Aber auch die Wanderung auf einem Teilabschnitt ist empfehlenswert.
Hier finden Sie die Wegbeschreibung zum Download. |
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Die Eisenbahnstrecke im Überblick:
| KBS-Linie: |
518 |
| Streckeneröffnung: |
19./20. Juli 1897 |
| Länge: |
17,35 km |
| Höhenunterschied: |
238 m |
| Höchster Punkt: |
Bahnhof Kurort Oberwiesenthal 893 m über NN |
| größte Steigung: |
1:33 |
| Spurweite: |
750 mm |
| Höchstgeschwindigkeit: |
25 km/h |
| Stationen: |
9 |
| Bauwerke: |
6 Brücken |
| Besonderheit: |
1 Hütterbach-Stahlgitterviadukt 110 m lang und 23 m hoch |
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Fahrtbeschreibung von Cranzahl nach Kurort Oberwiesenthal |
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Von Cranzahl führt die Strecke durch das Sehmatal bis zum Haltepunkt Unterneudorf. Weiter bergauf, vorbei an beschaulichen erzgebirgischen Häusern, dampft die Fichtelbergbahn bis zum Bahnhof Neudorf. Hier lohnt sich ein Besuch des Neudorfer Suppenmuseums oder testen Sie die Herstellung der orginalen Neudorfer Räucherkerzen in der Firma "Zum Weihrichkarzl" aus.
An der nächsten Station, dem Haltepunkt Vierenstraße, beginnt das geschlossene Waldgebiet des Fichtelbergmassivs. Dichte Fichtenwälder säumen den Schienenweg und lassen mitreisende Gäste tief durchatmen. Wanderer können von hier aus den Aufstieg zum Fichtelberg (1.215 m) mit einem Höhenunterschied von 500 m wagen. Auch die Dampflok hat nun ihr beschwerlichstes Stück Weg vor sich. Nur mit Volldampf schafft sie den steilen Aufstieg nach Kretscham-Rothensehma. Die Station ist ebenfalls ein beliebter Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen in frischer Waldluft.
Nach dem Bahnhof Niederschlag trifft die Fichtelbergbahn auf die Bundesstraße 95. Entlang des Pöhlbaches, der Grenze zur Tschechischen Republik, dampft sie über Hammerunterwiesenthal und Unterwiesenthal zum Endbahnhof Kurort Oberwiesenthal. Wenn die „betagte Dame“ kurz vor dem Oberwiesenthaler Bahnhof über das mächtige, 110 m lange und 23 m hohe Hüttenbachviadukt schnauft, wird Eisenbahnfahren zu einem Erlebnis, das man normalerweise nur aus Büchern kennt.
Kommen Sie mit - wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Streckenverlauf der Fichtelbergbahn |
Vollbild |
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Dokumentenbezeichnung: /dokumente/pdf/CW_Streckenverlauf_01-2008.pdf |
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Seite: 1 |

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